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Spielwerk bis 6
Spielwerk ab 6




 

Der Au-Weihnachtsmann

Ausgefallene Bräuche zum Fest

Festlich geschmückte Mangobäume in Indien, ein Truthahn am Strand von Australien und festlich verpackte Geschenke in Socken - Rolf Gildenast nahm sein Publikum im Musiktheater im Revier mit auf eine Reise durch die Welt weihnachtlicher Sitten.

In „Der Au-Weihnachtsmann", der elften Produktion der Reihe „Spielwerk" für Kinder, stürzt der strapazierte Weihnachtsmann vor dem Fest der Liebe. Also muss der Sohn ran, um letzte Geschenke zu verteilen. Dass sich die Länder der Erde in ihren Weihnachtsbräuchen krass unterscheiden, lernt der Aushilfsweihnachtsmann rasch.

In Australien warten alle auf den „Turkey". Mit einem Blick ins Wörterbuch stellt der Sohn erleichtert fest, dass die Australier keine „Türken" essen wollen, sondern dem traditionellen Truthahn zu Leibe rücken. Unter einem weinroten Baldachin unternahm Gildenast seine Reise um die Welt. Und erneut erwies er sich als Meister der Improvisation. Wie kaum ein anderer versteht sich Gildenast darauf, Kinder zu begeistern.

Außergewöhnlich sind seine musikalischen Anleihen. Cool gibt er den „Alle-Jahre-wieder-Rap" zu Besten. Und zur Stippvisite in Israel stimmt er zum Chanukka-Fest, dem jüdischen Gegenstück zu Weihnachten, das Lied „Alle wollen Frieden" gemeinsam mit einem spontan aus dem Publikum gebildeten Chor kleiner Mädchen an. Bleibt nur zu hoffen, dass an den Festtagen alle so gute Laune haben wie der „Au-Weihnachtsmann".

(Buersche Zeitung/ Ruhrnachrichten vom 2.11.2005)


Fotos vom 'richtigen' Au-Weihnachtsmann
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