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Weitere Werke

Zur Premiere meines Satireprogramms Götter, Gräber & Gewehre sagt der Kollege Bernd Matzkowski: "Und irgendwann wir der noch 'ne Oper schreiben."

Nein danke, kein Bedarf ! Da würde ich mich ganz gewaltig verheben. Es gilt das alte Sprichwort: Tänzer bleib bei deinen Leisten. Aber was ich leisten vermag, tansportiere ich gern nach dem Motto - Theater ist da, wo man Theater macht - auf alle möglichen ausgefallenen Ideen oder Orte.

Und wie das bei solchen Projekten eben des Öfteren ist, man arbeitet ein oder mehrere Konzepte aus - meist sollte es gestern schon fertig sein - , führt Gespräche am Telefon und vor Ort und am Ende fällt es dann doch unter den Tisch, ohne dass man etwas außer einem anerkennden Händedruck geerntet hätte.

So erging es mir z.B., als ich zum Empfang aus Anlass der Olympiabewerbung des Ruhrgebiets im Düsseldorfer Ständehaus einen Weg kreierte, der die Gäste (die 'guten Fußes') statt durch den Haupteingang über exakt 123 Stufen (die Anzahl der bisherigen Olympiaden) ins Herz des Hauses leitete. Zudem passierte man neben diversen Ausblicken in das Innere des Hauses als auch nach draußen in die Stadt verschiedene Räume, in denen das Miteinander-Spielen der fünf Kontinente tänzerisch dokumentiert würde. Erfolg siehe oben.

Auch aus einer Stelzenpchoreografie für die Fußball-WM 2006 in Zusammenarbeit mit möglichst vielen Gelsenkirchener Schulen, zu dem mich ein kreativer Kopf aus dem Referat für Kultur gewonnen hatte, scheint wohl nichts zu werden. (Hoffentlich nicht mit ähnlich negativen Auswirkungen wie obiges Projekt.)

Es blieb auch allein bei einem Gespräch mit einem Zirkusdirektor aus Südafrika, für den ich in Kapstadt eine Zirkusshow mit Jugendlichen 'von der Straße' mitinszenieren sollte, die sich 2006 sicherlich wunderbar hätte als Beitrag des Gastgeberlandes der Fußball-WM 2010 unterbringen lassen.

C'est la vie. Oder eben : Tänzer bleib bei deinen Leisten - und in Germany.
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