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Heinz Stein
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Heinz Stein

cv artis

1939
Einstieg in die Musikwelt mit der Blockflöte
später Piano, Laute, Gitarre, Banjo, Hawaigitarre

1947
Mitwirkender am Theater des Westens in Gelsenkirchen

Ab 1960
Songtexte und eigene Kompositionen, aerodynamische Objekte und Reliefs, Holz-, Bronze-, Stein- und Keramikskulpturen Bronzeschmuck, Glasfenster, Stelen, Materialdrucke und über 1600 Holzschnitte große Ausstellungstätigkeit, Gedicht

Ab 1996
Intensivierung der schriftstellerischen Tätigkeit öffentliche Lesungen, Übersetzungen ins niederländische und Französische, Veröffentlichungen in Anthologien, Rundfunk und auf CD, 1997 Preis im Jandl-Lyrikwettbewerb

Ab 2001
Performance-Akteur in Xylos & Petros und Wer reitet so spät..., sowie Vormittag eines Strolchs und Leonards Wunderland, einem Stück zu seinen Gedichten für Kinder


"Ich habe mich zeit meines Lebens als Künstler gefühlt. In dieser Arbeit des bildnerischen und schriftstellerischen Schaffens gehe ich voll auf."





Ein Orpheus auf dem Zeitrad

Heinz Stein blickt auf ein 50-jähriges künstlerisches Schaffen zurück

"Ich habe mich zeit meines Lebens als Künstler gefühlt. In dieser Arbeit des bildnerischen und schriftstellerischen Schaffens gehe ich voll auf." ...eine Ausstellung in seiner Atelier-Galerie in Ückendorf blickt zurück auf wichtige Stationen, Ausstellungen, Bilderzyklen, Publikationen, Begegnungen mit namhaften Zeitgenossen von Grass bis Walser, von Grieshaber bis Kunze, von Pohl bis Zacharieva, von Ausländer bis Kirsch, von Käufer bis Völkert-Marten. Hunderte von Grafiken zu nahezu allen Themenbereichen - von der Land- schaft über die Mythologie bis zu biblischen oder gesellschaftspolitischen Motiven, rund 300 Ausstellungen im In- und Ausland, von Berlin bis Süd- korea, von Madrid bis Würzburg oder New York, über 1300 Aphorismen, 500 Gedichte, rund 50 Bücher und Publikationen, drei illustrierte Kinderbücher. Der auch als Dozent geschätzte Gelsenkirchener nahm zuletzt die Chance als Tänzer und Performance-Akteur wahr. Zusammen mit Rolf Gildenast erarbeitete Stein ungewöhnliche Totaltheater-Versionen, die "ihm einen völlig neuen Impuls für künstlerische Wahrnehmung und Darstellung" vermittelten. In diesen theatralischen Momenten kommt er auf sein "persönliches Smybol zurück : Er fühle sich wie moderner Orpheus, ein musisch und kreativ interessierter Mensch, der "sein Innerstes zum Klingen bringt."

Im "Logbuch des Lebens" beschreibt er seine Position : "das schiff des lebens/ trug uns zu so vielen häfen/ von leben und leidenschaft erfüllt/ sehnsucht nach ruhe/ war später/ unser ständiger begleiter/ endgültige geborgenheit/ die gibt es nur im letzten hafen/ ausschau nach wendemarken/ halten wir/ schon lange nicht mehr/ denn es gibt kein zurück."
(WAZ Gelsenkirchen vom 1.3.2003)




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